[12tel Blick] Im August 2018

Wenn ich mir die Bilder zum 12tel Blick anschaue, dann sieht man einen Himmel, denn man im August nicht oft gesehen hatte. Es war etwas windig und vereinzelt fielen ein paar Tropfen aus den grauen Wolken, als ich mich mit dem kleinen Mann auf den Weg zum Standort machte. Solch ein Wetter ist man gar nicht mehr gewohnt!

Donnerstag, 30. August 2018 um 11.15 Uhr, 19°C

"Bäh, Dreckwasser! Mama schau .... ", so der kleine Mann, als wir am Gewerbekanal ankamen. Den Abend davor und in der Nacht hat es geregnet. Fast 10 Liter kamen zusammen und dennoch stand das Wasser noch nie so tief. Rechts im Bild sieht man den Schlamm am Ufer. 
Letzten Monat führte der Bach ja sehr viel Wasser, worüber ich mich noch wunderte. Aber im Nachhinein kam ich selbst darauf, warum es so war. Schließlich will ja die Stadtmühle, weiter vorne am Gewerbekanal, ihr Getreide mahlen. Dafür braucht sie natürlich Wasser, was etwas außerhalb des Städtle angestaut wird.


Alle 12tel Blicke werden bei Eva gesammelt.

Kommt gut in das Wochenende.

Liebe Grüße

Anette

[MONATSRÜCKBLICK] Unser August 2018

Viel zu schnell ging unser Urlaubsmonat vorbei.
Gerne hätte der August und damit auch der Urlaub noch eine Woche länger sein können. Aber trotz ausgefallener Reise nach Bayern hatten wir schöne Tage zu Hause.


Gesehen: Das neugeborene Patenkind meines Freundes. So klein und zart lag sie schlafend in ihrer Wiege. Ach, man kann es sich kaum vorstellen, dass der kleine Mann auch mal so klein war. 

Gehört: Regentropfen, die gegen das Fenster klopfen. Wie herrlich!

Gelesen: "Der Jahrhundertsturm" von Richard Dübell

Getan: Ich habe mich im Urlaub viel mit den Themen Nachhaltigkeit, Plastikfrei und ein Leben ohne Müll beschäftigt. Ein paar Ideen haben wir zu Hause schon umgesetzt, aber wir stehen noch ganz am Anfang der Umsetzungen. 

Gegessen: Grillsteak, Grillkäse, Grillwürstchen, Grillgemüse, ... Die letzten drei Wochen waren wir gefühlt ständig am Grillen oder zum Grillen eingeladen. Die Lust auf Gegrilltes ist daher stark gesunken.

Getrunken: Eine ganz leckere selbst gemachte Zitronenlimonade.


Geärgert: Dass aus unseren Reiseplänen wieder nichts wurde. Letztens las ich den Spruch "Wenn ich ganz sicher sein möchte, dass etwas auf gar keinen Fall klappt, muss ich mich nur darauf freuen" und dachte, dass der doch hervorragend zu mir passt..... 

Gelacht: Über die Sprüche des kleinen Mannes.
".... willst du nachher saugen?" "Nee, Mama." "Hast du keine Lust?" "Nee, hab Mittagspause." 

Geplant: -----  

Gewünscht: Mehr Zeit für mich, um einfach mal nichts machen müssen. 

Gekauft: Ein neues Bett, Kleidung und Schuhe für den kleinen Mann. Über den Sommer schoss er so in die Höhe, dass ihm die ganzen langärmligen Kleidungsstücke nicht mehr passen. 

Geklickt: Die ersten Ideen für den Herbst. Schließlich geht in einer Woche die Arbeit im Kindergarten wieder los und etwas Vorbereitung schadet ja nie.

Wie war denn Euer August?

Liebe Grüße

Anette

[INTERIOR] Tschüss Babybett ...


In meiner ersten Urlaubswoche ging es an die Umgestaltung des Kinderzimmers. Der kleine Mann ist für das Babybett mittlerweile zu groß und es wurde für ein größeres Bett Platz gemacht.


Ich muss ehrlich sagen, dass es schon ein komisches Gefühl war, das kleine Bett und die dazugehörigen Sachen wegzuräumen. Ein bisschen Wehmut kam auf und ich erinnerte mich gerne an die Anfangszeit zurück. 


Als der kleine Mann das erste Mal für seinen Mittagsschlaf drin lag und dabei so klitzeklein im großen Bett aussah. Oder wie er später nächtelang versuchte sich im Schlaf umzudrehen, dabei immer wieder aufwachte, bis er auf einmal am nächsten Morgen auf dem Bauch lag und seither liebend gern auf dem Bauch schläft.


Oder wie er eines Morgens am anderen Ende des Betts lag und sich dabei das Kopfkissen mitgenommen hatte. Schließlich will man es bequem haben. 😉 
Wie er sich am Gitter hochzog, im Bett stand und laut "Mama!" rief, damit man ihn rausholte.


So einige Erinnerungen fallen mir ein und mal schauen, was wir mit dem kleinen Mann und seinem neuen Bett erleben dürfen.


Wie sich das Kinderzimmer im Laufe der Zeit verändert hat, könnt Ihr hier nachschauen. Das Ergebnis der Umgestaltung zeige ich Euch dann in einem anderen Blogpost.


Kommt gut in die neue Woche.

Liebe Grüße

Anette

[SCHWARZWALD] Auf dem Naturerlebnispfad mit Hademar Waldwichtel

Werbung ohne Auftrag, da Ortsnennung


Hademar-Postbote und der Biberbau

Letzte Woche waren wir im mittleren Schwarzwald unterwegs, genauer gesagt in Oberharmersbach. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir am Tourist-Informationscenter an und nachdem wir den kleinen Mann in der Kraxe hatten, ging es los.


Auf dem Naturerlebnispfad wurden wir von Hademar Waldwichtel begrüßt. Auf dem ca. 2 km langen Waldspaziergang erklärt dieser Waldwichtel seine Welt durch die Natur.

Hammerschmiede

Die erste Station, die Hammerschmiede, wird mit Wasserkraft angetrieben und war das Highlight des kleinen Mannes. Mithilfe einer Pumpe konnte er mit seinem Papa das Wasser vom Bach hinauf pumpen. War genügend Wasser vorhanden, lief vorne das Wasserrad, dass zwei Hammer antrieb.

Vogelstimmen-Rad mit Vogelnest

Durch den schattigen Wald ging es weiter zum großen Vogelnest und dem Vogelstimmen-Rad. Per Knopfdruck hört man die Stimmen der heimischen Vögel.

Pirschroute

Ganz genau mussten wir auf der Pirschroute unsere Umgebung im Blick halten. Zahlreiche Holztiere haben sich entlang der Route versteckt. Manche waren so gut versteckt, dass wir sie gar nicht entdeckten. Aber fand der kleine Mann ein Tier, war die Freude groß.

Vesper-Ecke

An der Vesper-Ecke machten wir eine Pause und genossen die Ruhe im Wald. Wir waren doch tatsächlich alleine auf dem Erlebnispfad unterwegs und konnten uns daher viel Zeit lassen, die Hinweistafeln zu lesen oder die 20 Stationen zu erkunden.

Hademars Wohnturm

Einen tollen Blick in den Himmel bot uns der Wohnturm von Hademar.


Nachdem wir am Baumtelefon vorbei liefen, schauten wir uns das Waldklassenzimmer der Naturschule etwas genauer an. Ich habe selten so ein liebevolles Waldklassenzimmer gesehen. Da wurde wirklich an alles gedacht. Vom Regal, Garderobenständer, Sitzmöglichkeiten und Tische aus Stämmen und Ästen, bis zu einem großen Naturlexikon mit tollen Schaubildern und Informationen fand man hier alles.


Auf der Panoramaliege hielten wir es leider nicht so lange aus, da es uns schnell zu heiß wurde. Doch während einer kleinen Pause hatten wir eine schöne Aussicht auf den Ort.

Baumquiz

Am Baumquiz testen wir Erwachsene unsere Kenntnisse. Jedoch wussten wir nicht auf Anhieb alle elf Baumarten. Dennoch war es ein toller Ausflug für Groß und Klein.

Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Zitronen-Zucchini-Kuchen


Dieses Jahr haben wir mal keine Zucchini im Garten angepflanzt. Denn die letzten Jahre hatten wir eine regelrechte Schwemme und wussten zum Schluss nicht mehr, was wir mit den vielen Zucchini noch anstellen können.
Da eine Freundin von uns aber genau das Problem nun hat, nahmen wir ihr dankend ein paar Zucchini ab und konnten sie in einem sehr leckeren und saftigen Kuchen genießen.


Zitronen-Zucchini-Kuchen
Zutaten für eine 30er Kastenform

400g geraspelte Zucchini
1 TL Zitronenschale-Aroma
400g Mehl
1 Prise Salz
1 Pck. Backpulver
2 Eier
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125g Butter
40 ml Sonnenblumenöl

1. Die Kastenform mit etwas Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

2. Die gewaschene Zucchini in eine Schüssel raspeln und zur Seite stellen. 

3. Die Butter schmelzen und kurz stehen lassen, damit sie etwas abkühlt. 

4. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die etwas abgekühlte Butter langsam dazu gießen und dabei weiter rühren. Das Öl und das Aroma, sowie die geraspelte Zucchini dazugeben und unterrühren. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen und nach und nach unterheben.

5. Den Kuchen für ca. 50-60 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze backen. Stäbchenprobe durchführen!

6. Den Kuchen etwas in der Form auskühlen lassen und danach auf ein Kuchengitter stürzen und weiterhin abkühlen lassen. 


Dieses Rezept wird auf jeden Fall unser Lieblingsrezept für Zucchini im Kuchen. So saftig! 
Und vor allem hat es den kleinen Mann überhaupt nicht gestört, dass der Kuchen von der Schale der Zucchini grün gesprenkelt war.
Das Originalrezept findet Ihr übrigens hier.


Einen schönen Mittwoch wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[DEKO] Friday Flowerday #5/18


Diese Woche verging wie im Flug und so kann ich ab heute endlich drei Wochen Urlaub genießen. Leider werden wir die freien Tage zu Hause verbringen, da wir wieder einmal nicht zur Oma des kleinen Mannes nach Bayern fahren können. Schade!


So war ich doch etwas gefrustet, dass unsere Pläne wieder durchkreuzt wurden und die ganzen Vorbereitungen umsonst waren. Daher werden wir dieses Wochenende einmal nichts planen und uns einfach überraschen, was kommt. 


Dieser kleine Zinnienstrauß verlinke ich bei Holunderbluetchen.


Liebe Grüße


Anette

[FOOD] Schwarzer Kirschkuchen


Auch wenn die Kirschenzeit schon lange vorbei ist, möchte ich Euch heute ein sehr leckeres Rezept für einen super saftigen Kirschkuchen zeigen. 
Vor Wochen habe ich mit meiner Kindergartengruppe das Thema "Kirschen" besprochen und dabei auch diesen Kuchen gebacken. Da er bei den Kindern sehr gut ankam, habe ich wenige Tage später zu Hause den Kirschkuchen noch einmal gebacken. 


Schwarzer Kirschkuchen
Zutaten für eine 26er Springform

125g Butter
180g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
125g Mehl
125g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
6g Backpulver
1 TL Zimt
150g Schokoladenstreusel
1 Glas Kirschen

1. Die Kuchenform mit etwas Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

2. Die Kirschen gut abtropfen lassen.

3. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier dazugeben und gut umrühren. Danach das Mehl mit den Nüssen, dem Backpulver und dem Zimt verrühren. Anschließend die Schokoladenstreusel unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Springform geben. 

4. Die Kirschen in etwas Mehl wenden, damit sie nicht so stark im Teig einsinken. Danach die Kirschen auf den Teig geben und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 45-55 Minuten backen. Stäbchenprobe durchführen!


Mmhh, ich könnte ja schon wieder den Kuchen backen. 
Er war auch noch drei Tage später sehr saftig und hat richtig gut geschmeckt.


Liebe Grüße

Anette

[DEKO] Friday Flowerday #4/18


Thank god it´s Friday!
Diese Woche habe ich bemerkt, dass ich so langsam urlaubsreif bin. Ich habe ein Hirn wie ein Sieb, die gute Laune ist schnell gereizt und die Hitze macht mir so langsam auch zu schaffen.


Aber ich muss nur noch die nächste Woche durchhalten und dann habe ich drei Wochen Urlaub. Für ein paar Tage werden wir nach Bayern zur Oma des kleinen Mannes fahren und vielleicht auch den Bergen einen Besuch abstatten.


Auf jeden Fall freue ich mich sehr darauf. 
Endlich mal wieder etwas anderes sehen, den Alltag hinter sich lassen, neue Energie tanken und bewusster die Momente wahrnehmen. 


Mit einem Buch setze ich mich meist in den Sessel und genieße ein paar ruhige Minuten, während der kleine Mann schläft. Zeit für mich, um die Akkus wieder aufzuladen. 


Diesen Strauß verlinke ich bei Holunderbluetchen.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[SCHWARZWALD] Zu Besuch auf der Landesgartenschau in Lahr - Teil 2

Werbung ohne Auftrag, da Veranstaltungs- und Ortsnennung


Garten der Partnerstadt Belleville in Kanada

Im ersten Teil habe ich Euch auf der Landesgartenschau in Lahr den Kleingartenpark mit den Schaugärten gezeigt. Heute möchte ich Euch den Bürger- und Seepark zeigen. 


Im Bürgerpark wandelt man auf den Spuren der römischen Vergangenheit. Am Anfang des Hauptweges, der Via Ceramica, steht ein originalgetreues Wohn- und Arbeitshaus, dass früher von den Römern gebaut wurde. Entlang dieser angelegten Via Ceramica standen zur Römerzeit solche Häuser. Jedes Blumenbeet am Hauptweg wurde einem Handwerk der Römerzeit gewidmet und dementsprechend bepflanzt. 
Als Erzieherin würde mich die Kita+ sehr interessieren. Die Kindertagesstätte hat schräg gegenüber des römischen Wohn- und Arbeitshauses ihr Zuhause und wurde nach den neuesten Standards geplant und gebaut. 
Angrenzend daran befindet sich ein großer toller Spielplatz mit Wasserbereich. Aber wie schon Jutta, im ersten Teil, schrieb, ist auch hier der Wasserspielbereich so gut wie ohne Schatten. Für mich unverständlich!


Im Bürgerpark stellen sich auch die sieben Ortsteile und die vier Partnerstädte von Lahr mit tollen Ideen und Gärten vor. 
Das erste Bild im Blogpost zeigt den Garten der Partnerstadt Belleville in Kanada. Die farbigen Folien sollen den Indian Summer darstellen und der Wasserspiegel die vielen Seen. 


Der Garten von Dole erinnert an die Gärten in der Barockzeit. Das Wegekreuz mit dem Brunnen in der Mitte ist ganz typisch für einen Barockgarten. 
Im Hintergrund sieht man die Linden, die auf einem Rasenplateau entlang der Via Ceramica stehen. Sie sind mit Stäben "eingezäunt", die den Grundriss der alten Häuser der Römer darstellen sollen. Denn an dieser Stelle standen früher höchstwahrscheinlich die Häuser. 

Garten der Partnerstadt Dole in Frankreich

Nach der Landesgartenschau steht der Sport im Bürgerpark im Mittelpunkt. Was nun als Ausstellungsfläche dient, wird danach zur städtischen Sportanlage mit Fußballfeldern. Schließlich ist jetzt schon der Kletterturm des DAV Lahr im Bürgerpark vertreten. 


Den Bürgerpark verlässt man, indem man über die neu angebrachte Ortenau-Brücke läuft, die über der Bundesstraße schwebt und damit den Bürger- mit dem Seepark verbindet. Das Wahrzeichen wurde erst ein paar Stunden vor der Eröffnung im April für die Öffentlichkeit freigegeben.


Im Seepark angekommen fühlt man sich gleich wie im Urlaub. Der See lockte an diesem Tag nicht nur die Kleinen ins Wasser. Jedoch ist das Baden noch strengstens verboten, aber nach der Landesgartenschau darf man ihn dafür nutzen. Der große Oktopus war für den kleinen Mann das Highlight. Lädt er doch toll zum Klettern ein und aus seinen Tentakeln plätschert erfrischendes Wasser, dass gerne für eine Dusche genutzt wurde. Aber leider auch hier kein Schatten in Sicht. Die wenigen Sonnenschirme standen an der Seepromenade an den Verköstigungsständen. 
Wenn man den Seepark von oben sehen möchte, hat man vom Krähennest die beste Aussicht. 


Ich hoffe, der Beitrag hat Euch gefallen und Ihr konntet ein bisschen einen Eindruck gewinnen. Die Landesgartenschau habe ich bisher zwei Mal besucht und ich denke, ein drittes Mal wird es mit Sicherheit geben. Man entdeckt doch immer wieder etwas Neues.

Liebe Grüße

Anette