[CHILDREN´S BOOK] Unsere liebsten Weihnachtsbücher


Dem kleinen Mann lese ich viel vor und jetzt gerade in der Adventszeit genieße ich diese ruhigen Momente noch viel mehr. Unsere Kiste mit Weihnachtsbüchern ist in den letzten Tagen etwas aufgefüllt worden. Daher möchte ich Euch ein Teil unserer Weihnachtsbücher zeigen, die ich im Moment dem kleinen Mann oft vorlesen darf und meine Favoriten, die mich schon seit Jahren auch im Berufsleben begleiten.


Für die Kleinsten eignet sich "Frohe Weihnachten, kleiner Elch" ganz besonders, da in schönen Reimen und Bildern die Geschichte erzählt wird, wie der kleine Elch durch den Winterwald stapft. Dort trifft er ein kleines Schweinchen, eine Maus, ein Bär und eine Eule und alle sind traurig, da sie an diesem Abend ganz alleine sind. Zu jedem sagt der kleine Elch: "Komm mit, ich zeig dir was!" Und zum Schluss erleben sie eine Weihnachtsüberraschung.

Auch die Geschichte "Wir warten auf Weihnachten" spielt im Winterwald. Dorthin sind die Kinder mit ihrem Opa gelaufen, um die Wartezeit bis zur Bescherung zu verkürzen. Zusammen erleben sie eine ganz besondere Bescherung.

Und da ich die Bücher von Eric Carle so toll finde, durfte "Traumschnee" nicht fehlen. Mit den vielen Klappen wird es für den kleinen Mann ganz besonders interessant, wenn ich ihm das Buch vorlese. Denn dahinter verbergen sich die Tiere, die dem Bauer gehören. Dieser träumt vom Schnee, da es kurz vor Weihnachten immer noch nicht geschneit hat. 


Ein Klassiker, wofür der kleine Mann noch etwas zu klein ist. Aber dennoch schauen wir uns "Tomte Tummetott" gerne an und in kurzen einfachen Sätzen erzähle ich ihm, was auf dem Bild zu sehen ist.


Aufgrund der schönen Bilder ist es eins meiner liebsten Weihnachtsbücher: "Der allerkleinste Tannenbaum". Der kleine Tannenbaum trauert, da er nicht wie seine Brüder die Stadt festlich erleuchten darf. Denn er ist einfach zu klein und dennoch wird er noch einiges erleben.


Ganz neu sind diese zwei Bücher, die ich sehr günstig ergattern konnte. Für den kleinen Mann zwar noch etwas ungeeignet, da sie sehr viel Text beinhalten. Aber beim Kauf von Weihnachtsbüchern kann ich mich nur schwer bremsen ...
Die farbenfrohen Bilder bei "Der kleine Bär freut sich auf Weihnachten" waren ausschlaggebend für den Kauf. Beim schnellen Durchlesen sind mir die drei Geschichten auch positiv aufgefallen, da sie sich zum Teil auch reimen.

Durch die Arbeit mit Kindergartenkindern ist mir der NordSüd Verlag schon oft aufgefallen, da sie wirklich schöne Bücher haben. In "Fröhliche Weihnachten, Pauli" erklärt Papa Kaninchen seinen Kindern, dass der Weihnachtsmann sich freut, wenn sie teilen. So nimmt Pauli seinen Papa beim Wort und verteilt die gesammelten Wintervorräte der Familie an die Waldtiere. Doch wie sollen sie nun den harten Winter überstehen?


Während meiner Grundschulzeit hat die Klassenlehrerin in der Adventszeit immer aus dem Schnüpperle Weihnachtsbuch vorgelesen. Die 24 kleinen Geschichten über den liebenswerten Bengel sind mir ans Herz gewachsen und ich freue mich schon, wenn ich die Geschichten dem kleinen Mann vorlesen kann. 


Um die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen, bietet sich auch "Wann ist endlich Weihnachten?" sehr gut an. Mama Bär erzählt 24 kurze Geschichten und macht sich mit dem kleinen Bär auf den Weg nach Bethlehem.


Und wer ein Adventskalender in Buchform möchte, hat mit "Elch Oskars wundersame Reise ins Weihnachtswunderland" ein toller Begleiter für die Adventszeit. Nachdem man die Seiten geöffnet hat, erwarten einen, 24 kleine liebenswerte Geschichten, die die abenteuerliche Reise in den hohen Norden erzählen. Eine sehr schöne Idee ist auch, dass auf jedem Bild ein kleines Rätsel versteckt ist. 

Spontan fallen mir eine Handvoll weitere Weihnachtsbücher ein, die mir so gut gefallen, dass sie wohl in den nächsten Jahren bei uns einziehen werden.
Welche Bücher habt Ihr mit Euren Kindern in der Weihnachtszeit gelesen oder lest Ihr gerade?

Liebe Grüße

Anette

[XMAS] Unser Weihnachtsfenster im Kinderzimmer


Schnell war mir klar, dass ich dieses Jahr zur Adventszeit wieder das Fenster im Kinderzimmer dekoriere.
Aus einem Mix vom letzten Jahr und einer neuen Idee war das Fenster relativ schnell fertig.


So durften ein paar Häuser, der kleine Junge mit dem Schlitten und die Tannenbäume aus dem letzten Jahr wieder ans Fenster. Neu dazu kamen Sterne in verschiedenen Größen, die ich aus weißem Transparentpapier gefaltet hatte. Diese Anleitungen waren besonders hilfreich, da ich im Falten nicht so geschickt bin.


Die Herrnhuter Sterne kamen auch wieder ans Fenster und der kleine Mann kommentierte es gleich. "Mama...Stern!", sagte er und zeigte nach oben. Seither müssen sie bei Anbruch der Dunkelheit leuchten und wehe ich vergesse es, dann versucht der kleine Mann den Stecker in die Steckdose zu bekommen. Zum Glück haben wir überall eine Kindersicherung drin.


Falls mir Pinterest nicht wieder eine neue Idee zeigt, darf das Fenster auch nach Weihnachten noch so bleiben.


Mittlerweile ist der Schnee leider auch wieder weg. 
Wir hatten seit Beginn der Adventszeit zwar zwei Mal Schnee. Aber leider bleibt er nicht länger liegen, da uns die Höhenmeter fehlen. 
Wie sieht es bei Euch aus?


Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Apfelmus-Muffins mit Zimt & Zucker


Vor ein paar Tagen haben wir es uns an einem kalten und regnerischen Nachmittag zu Hause gemütlich gemacht. Zusammen mit dem kleinen Mann ging es ans Backen einfacher Muffins. Lecker saftige Apfelmus-Muffins sind es geworden, die auch zur Adventszeit gut schmecken.


Apfelmus-Muffins mit Zimt & Zucker
Zutaten für 12 Muffins

120g weiche Butter
100g Zucker
2 Eier
190g Apfelmus
230g Mehl
8g Backpulver

30g Butter
30g Zucker
Zimt nach Belieben

1. Die Muffinform mit Papierförmchen auslegen.

2. Den Zucker mit der Butter schaumig rühren. Die Eier und das Apfelmus nacheinander unterrühren.

3. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und zur Butter-Eier-Masse geben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig zu 2/3 in die Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober- und Unterhitze für ca. 15 Minuten backen. 

4. Die Muffins abkühlen lassen. 
Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und in einer kleinen Schüssel den Zucker mit dem Zimt vermischen. Mit einem Backpinsel die flüssige Butter über die Muffins streichen und den Zimtzucker mit einem Teelöffel über die Muffins streuen.



Das Originalrezept ist von hier


Ein schönes 1. Adventswochenende wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[12tel Blick] Im November 2017

Heute nehme ich Euch wieder einmal mit zu meinem Standpunkt für den 12tel Blick und zeige Euch ein paar Eindrücke aus dem Städtle.

Sonntag, 19. November 2017 um 15:20 Uhr

Das Laub lichtet sich an beiden Trauerweiden und der Gewerbekanal plätschert ruhig vor sich hin. Die richtige Kameraeinstellung lässt mich auch im Gegenlicht fotografieren. Denn die tiefer stehende Sonne hat mich am Standpunkt erst einmal überrascht.


Da das Wetter sich hielt, drehten wir noch eine Runde durch das Städtle.


Im Städtle gibt es einige historische Mühlen, aber nur wenige sind noch in Betrieb. In der Stadtmühle, die seit 1721 so genannt wird, wird noch mit Wasserkraft gemahlen. Das Wasser wird aufgestaut und das Gefälle von etwas mehr als einem Meter mit einer Turbine genutzt. Das Mehl wird im Mühlenladen direkt vor Ort verkauft.



Viele kleine Gassen und Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild, wofür es bei den Touristen so beliebt ist.


Weitere 12tel Blicke gibt es bei Tabea zu sehen.

Liebe Grüße

Anette

[MONATSRÜCKBLICK] Unser November 2017


Der November ist so gut wie vorbei und die Weihnachtskisten mit all der Deko stehen in den Startlöchern. Was wir im November gemacht und erlebt haben, erfahrt Ihr heute im Monatsrückblick.


Gesehen: Strahlende Augen beim kleinen Mann, als er seine Geburtstagsgeschenke ausgepackt hatte. Es war so schön zu sehen, wie er sich über die Geschenke gefreut hatte.

Gehört: Einen sehr lauten Knall in der Nacht, wovon wir alle aufgeschreckt sind. Wir wissen bis heute noch nicht, was es war. 

Gelesen: Das Buch, das ich im letzten Monat aus der Bücherei ausgeliehen hatte, liegt immer noch ungelesen auf dem Tisch. Die Zeit reichte mir einfach nicht.

Getan: Die Weihnachtsbücher vom Dachboden geholt und die ersten Bücher wollte der kleine Mann schon vorgelesen haben.

Gegessen: Den ersten Feldsalat in diesem Herbst/Winter.

Getrunken: Winterfrüchtetee


Geärgert: Über manche Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden können. 

Gelacht: Mit der Arbeitskollegin über die Situationen, die wir am alten Arbeitsplatz erlebt haben.

Geplant: Wie ich all meine Urlaubstage von 2017 noch unter bekomme. Da fängt man erst Mitte Oktober mit der Arbeit an und hat im November schon den ersten großen Urlaub. Welch ein Glück!

Gewünscht: Das sich die Schlafsituation bei der Tagesmutter bessert. Denn leider macht der kleine Mann keinen Mittagsschlaf bei ihr.

Gekauft: Geburtstagsgeschenke. Schließlich waren wir zu fünf Geburtstagen eingeladen. 

Geklickt: Dieses tolle Rezept, dass an Weihnachten eine gute Chance hätte, auf den Tisch bzw. Kuchenteller zu kommen. 


Eine schöne Woche wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[XMAS] Ein Adventskalender für den kleinen Mann


Dass der kleine Mann dieses Jahr zur Weihnachtszeit einen Adventskalender bekommt, war mir schnell klar. Wie er jedoch aussehen soll und womit gefüllt wird, war ein langes Hin und Her. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. 
Soll es ein gekaufter Adventskalender mit kleinen Büchern werden? Oder doch ein gebastelter mit Kleinigkeiten? Oder bekommt er meinen Adventskalender aus Kindheitstagen vererbt, den ich dann befülle?

Der Gedanke einen Adventskalender mit schönen Dingen zu befüllen, die dem kleinen Mann gefallen werden, wurde immer größer. So machte ich mich auf die Suche, nach kleinen Geschenken, die er nach dem Auspacken auch gleich verwenden kann.



So habe ich neben zwei schönen Weihnachtsbüchern, vier Fahrzeuge gekauft, die ihm mit Sicherheit gefallen werden. Sind doch Fahrzeuge jeglicher Art beim kleinen Mann im Moment hoch im Kurs.


Und da er eine kleine Wasserratte ist und baden über alles liebt, habe ich ein neues Badewannenspielzeug gekauft. Die Badeenten, Schiffchen und Fische kann ich auf neun Tage verteilen.



Für seine Kinderküche bekommt er drei Teile und einen Kreisel habe ich auch noch entdeckt. Für einen kleinen Snack zwischendurch oder für Ausflüge sind die Quetschies gedacht. Und für Nikolaus und heilig Abend habe ich ihm dann doch noch eine Kleinigkeit an Schokolade gekauft.



Gerne hätte ich dem kleinen Mann meinen Adventskalender aus der Kindheit aufgehängt. Aber leider sind die Säckchen zu klein.
Entschieden habe ich mich dann für Papiertüten aus dem Drogeriemarkt, die ich mit roten Motiven (Sterne, Tannenbäume, Schneeflocken) beklebt habe. Kleine Holzsterne mit Zahlen, die an Wäscheklammern befestigt sind, verhindern, dass der kleine Mann in die Tüten schauen kann.


Eigentlich wollte ich die Tüten im Flur auf die Bilderleisten stellen. Aber leider reicht der Platz nicht aus. Zur Probe und für die Blogfotos habe ich den Adventskalender ins Wohnzimmer auf die breite Fensterbank gestellt. Ob dies ein geeigneter Platz ist, wird der Alltag mit dem kleinen Mann schon zeigen.


Ich bin schon sehr gespannt, wie er darauf reagieren wird. Wenn am 1.12. dann auf einmal die Tüten stehen werden und er sich am Nachmittag eins nehmen darf. 

Was kommt oder kam bei Euch in den Adventskalender Eurer Kinder?

Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Nusskuchen zum 2.Geburtstag


Gestern wurde der kleine Mann zwei Jahre alt.
Vor zwei Jahren hat er uns aus einem Paar zu Eltern gemacht. An diesem 20. November hat er Glück und Freude in unser Leben gebracht und die letzten zwei Jahre sind nur so verflogen.
Mit den Großeltern, Ur-Großeltern, Paten und Freunden werden wir erst am Sonntag feiern. Und dennoch gab es gestern für unseren kleinen Mann einen Geburtstagskuchen.


Nusskuchen
Zutaten für eine 26er Springform

sechs Eier
180g weiche Butter
150g Zucker
150g Schokostreusel
200g gemahlene Haselnüsse
120g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1Pck. Vanillezucker
100 g Vollmilchschokolade für die Glasur

1. Die Springform einfetten.

2. Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit der Butter und dem Zucker gut schaumig schlagen. Die Schokostreusel mit den Haselnüssen, das Mehl, das Backpulver und den Vanillezucker vermischen und unter den Teig rühren. Zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben. 
3. Den Teig in eine Springform füllen und für ca. eine Stunde im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober- und Unterhitze backen. Stäbchenprobe durchführen!

4. Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und dann mit der über dem Wasserbad geschmolzenen Schokolade überziehen.


Das Originalrezept stammt von hier.

Liebe Grüße

Anette

[CHILDREN´S BOOK] Xaver im Uhrenland von Heidi Knoblich


Das dritte Jahr in Folge darf ich Euch das neue Weihnachtskinderbuch von Heidi Knoblich vorstellen. 
Über diese Zusammenarbeit freue ich mich immer sehr, da die Bücher, und ihre Geschichten über den Schwarzwald und seinen Traditionen, mir eine große Freude machen.


Heidi Knoblich war so lieb und hat mir ein paar Fragen rund um das Buch beantwortet.

Worüber handelt die Geschichte "Xaver im Uhrenland"?

Xaver aus dem Schwarzwald will Uhrenhändler in London werden, ein Schwarzwald-Engländer wie Onkel Johann. Hirtenjungen können aber keine Uhrenhändler werden, sagen die zurückgekehrten reichen Händler, die beim Kronenwirt von ihren Abenteuern im Uhrenland erzählen. Doch eines Tages nimmt ihn Onkel Johann als Gehilfen nach London mit. Der Vater hat aber eine Bedingung: Bis Weihnachten muss Xaver beweisen, dass er für den Uhrenhandel taugt, sonst muss er daheim wieder Kühe und Ziegen hüten. Schnell lernt er, Uhren zu verkaufen und zu reparieren. Doch dann passiert ihm kurz vor Weihnachten ein großes Missgeschick. Ob ihm Vicky, deren Schwarzwälder Großvater ein Uhrengeschäft an der London Bridge besitzt, aus der Not helfen kann?

Eine warmherzige Geschichte über Heimweh und Freundschaft im weihnachtlichen London in der Zeit von Queen Victoria.

Wie kamen Sie zu der Idee ein Buch über das Schwarzwälder Uhrmacherhandwerk zu schreiben?

Seit mir vor vielen Jahren im Londoner Stadtverkehr englische Firmenwagen mit Schwarzwälder Familiennamen wie Winterhalter und Hummel aufgefallen sind, bin ich beeindruckt von der Weltoffenheit und dem Tüftelgeist der Schwarzwälder, die aus existenzieller Not mit ihren aus Holz gefertigten Uhren die Zeit in die englischen Häuser brachten. Diese besonderen Uhrenhändler stammten hauptsächlich aus St. Märgen. Wenn sie als wohlhabende Leute in den Schwarzwald zurückkehrten, hielten sie an den aus England mitgebrachten Sitten und Umgangsformen fest. Von Weitem schon waren sie an ihrem zurückhaltenden, vornehmen Wesen zu erkennen, was sie durch korrekte Kleidung und eine wertvolle Taschenuhr in ihrer Westentasche noch unterstrichen. Ihre Frauen hoben sich durch gediegenen Granatschmuck als „Engländerinnen“ hervor und zelebrierten regelmäßig ihre Tea Time, bei der sie sich ausschließlich in der englischen Sprache unterhielten. All das hat mich fasziniert. Die Welt der „Schwarzwald-Engländer“ habe ich in meinem gleichnamigen Bühnenstück bereits festgehalten. Es wurde in den Jahren 2004 und 2005 den Winter über in St. Märgen in der „Goldenen Krone“, einem Originalschauplatz, aufgeführt. Im Publikum saßen hin und wieder Nachfahren dieser Uhrenhändler, die extra aus London angereist kamen, weil sie wissen wollten, wie ihre Vorfahren lebten.


Wie lange haben Sie gebraucht, um dieses Buch zu schreiben?

Ich habe ungefähr ein Jahr daran gearbeitet. So genau weiß ich es nicht mehr, denn wenn ich einmal mit dem Schreiben begonnen habe, ziehen mich meine Figuren so in ihren Bann, dass ich über dem Schreiben und Recherchieren die Zeit vergesse. Die Recherchearbeit darf man nicht unterschätzen, auch sie hat sehr viel Zeit beansprucht. Es ist ja eine Geschichte, die aus einer Zeit erzählt, in der vieles anders war als heute, besonders in London. Der Big Ben, heute ein Wahrzeichen von London, existierte damals noch gar nicht, ebenso die Tower Bridge – nur um die einfachsten Dinge zu erwähnen. Auch einen Christbaum kannten die Engländer damals noch nicht. Diese Tradition wurde erst viel später durch Queen Victorias deutschen Ehemann Prinz Albert in England eingeführt. Dann waren da Fragen wie: Wie waren die Handelsbedingungen der Uhrenhändler? Wie haben sie gelebt, was konnten sie sich leisten und was nicht? Auffallend ist, dass es damals, also um ca. 1840, schon Street Food gab und Straßenstände, an denen man einen Kaffee trinken konnte. Und dies aus dem einfachen Grund: Viele Menschen in London hatten damals keine eigene Küche.

Wussten Sie schon am Anfang der Geschichte, wie sie enden wird?

Ich wusste jedenfalls, dass diese Geschichte ein schönes Ende haben muss, weil es eine Weihnachtsgeschichte ist. Darauf habe ich hingeschrieben, und ich bin mit diesem Ende sehr glücklich. Ich bin wirklich froh für Xaver, dass seine Geschichte so schön ausgegangen ist, denn es sah lange schlecht für ihn aus. So im Nachhinein betrachtet ist es mir nun, als habe er mir seine Geschichte selbst erzählt. Ich mag den kleinen Kerl sehr.


Mit dem Buch "Xaver im Uhrenland" ist es Heidi Knoblich wieder einmal gelungen, eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Denn ich bin mir sicher, auch den Erwachsenen wird die Geschichte gefallen.


Die Geschichte ist eine tolle Einstimmung auf Weihnachten und nicht nur wegen der schönen Illustrationen von Martina Mair bietet es sich zum Vorlesen für ältere Kinder sehr gut an.


Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette


Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Zusammenarbeit mit Heidi Knoblich und dem Silberburg-Verlag. 
Vielen Dank für die Bereitstellung des Leseexemplares.

[FOOD] Apple Pancakes mit Zimt


Die Herbstzeit ist bei uns auch eindeutig die Zeit der Äpfel.
Täglich gibt es bei uns einen oder zwei Äpfel zur Zwischenmahlzeit. Aber auch im Kuchen oder in einem Dessert findet man das Kernobst oft vor.
So haben wir letzten Freitag ein neues Rezept ausprobiert, und da es nicht nur beim kleinen Mann sehr gut ankam, teile ich es heute mit Euch.


Apple Pancakes mit Zimt
Zutaten für ca. 7-8 Pancakes

1 Apfel
3 Eier
140ml Milch
115g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 Pck. Vanillezucker
3g Backpulver

1. Den Apfel schälen, in dünne Streifen schneiden und diese nochmals teilen. 

2. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Mehl, dem Backpulver und der Milch zu einem Teig verrühren. Den Zimt und den Vanillezucker unterrühren.

3. Den Eischnee vorsichtig unterheben und anschließend die Apfelscheiben vorsichtig unter den Teig mischen.

4. Eine Pfanne auf mäßiger Hitze erwärmen und jeweils eine Suppenkelle Teig in die Pfanne geben. Den Teig für ein paar Minuten ausbacken und mit einem Pfannenwender den Pancake wenden und von der anderen Seite ausbacken.

5. Die Pancakes mit Puderzucker bestäuben.


Die Zubereitung ging auch mit der Hilfe vom kleinen Mann relativ schnell und das Ergebnis waren leckere Pancakes, die an einem grauen Novembertag genau richtig waren.

Das Originalrezept stammt von hier und weitere Rezepte mit Äpfeln findet Ihr hier.


Eine schöne Woche wünsche ich Euch.

Liebe Grüße

Anette

[FOOD] Apfel-Quark-Gugelhupf


Die Wettervorhersage für das Wochenende zeigt bei uns typisches Wetter für den November. Grau, kalt und regnerisch. Bei Euch vielleicht auch? Denn dann hätte ich Euch ein leckeres Rezept für einen gemütlichen Nachmittag mit Tee und einer kuschligen Wolldecke.


Apfel-Quark-Gugelhupf
Zutaten für eine Gugelhupfform

125g weiche Butter
125g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
250g Magerquark
350g Mehl
1 Pck. Backpulver
3g Zimt
8 EL Milch
1 Apfel

1. Die Gugelhupfform gut einfetten und eventuell mit Mehl ausstäuben. 

2. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.

3. Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker gut verrühren. Die Eier einzeln dazugeben und sehr gut unterrühren. Den Quark ebenfalls unterrühren.

4. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und gut verrühren. Zum Schluss die Apfelwürfel unterheben.

5. Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 50-60 Minuten backen. 

6. Den Kuchen etwas in der Form abkühlen lassen, dann stürzen und erkalten lassen.


Durch den Apfel und dem Quark ist der Gugelhupf sehr saftig und der Teig sieht, wie auf dem Bild, aus, als ob er nicht fertig gebacken wäre. Dem ist jedoch nicht so und der Kuchen schmeckt richtig gut.


Das Originalrezept stammt von hier.

Und Euch wünsche ich nun ein gemütliches Wochenende.

Liebe Grüße

Anette