Waldspaziergang zur sagenumwobenen Kniesteinkapelle

Hallo Ihr Lieben!

Gestern Mittag konnte mich nichts auf der Couch halten. Ich musste raus in die Natur, auch wenn Olympia im TV läuft, es nicht gerade windstill war und die Sonne immer wieder gegen die Regenwolken ankämpfen musste.


 Mit dem Auto ging es zum Pflingsteck, einem Wanderparkplatz in Schweighausen. Von dort ging es zu Fuß durch den Wald, zur Kniesteinkapelle. 
Und im Wald war es erstaunlich windstill. Sobald jedoch eine Freifläche da war, hat es ordentlich gewindet. Und mit 6°C Außentemperatur, war man dann auch schnell durchgefroren.


 Die Kniesteinkapelle, die 1866 erbaut wurde, ist schon allein wegen der drei Sagen, die sie umgeben, einen Besuch wert.
Die erste Sage erzählt von einem Einsiedler, der immer wieder kniend vor der Kapelle gebetet hatte. Dadurch sollen im Stein zwei Abdrücke entstanden sein, die heute noch zu sehen sind.


 Die zweite Sage berichtet davon, dass man schon zweimal versucht hat, den Kniestein an einer anderen Kapelle aufzustellen. Immer wieder kam der Stein auf wundersame Weise über Nacht an seinen Platz an der Kniesteinkapelle zurück. Und hier steht er immer noch!

  Und die dritte Sage erzählt, dass man im Wald einen lieblichen Gesang hörte. Dadurch wurden die Menschen aufmerksam und wallfahrten an die Kapelle.

Deckenmalerei in der Kapelle
 Auf jeden Fall ist die Kapelle ein wunderschönes Fleckchen, mitten im Wald auf einer hellen Lichtung. Und als ob Petrus sah, wie ich glückselig da stand, kam die Sonne heraus und bescherte uns noch einen sonnigen Nachhauseweg.




Ich wünsche euch einen ganz tollen Anfang in die neue Woche.

Liebe Grüße!

Schwarzwaldmaidli

Kommentare:

  1. Hallo liebes Maidli,
    das war bestimmt ein schöner Spaziergang gestern!
    Sehr interessant die Sagen dieser kleinen bezaubernden Kapelle. Ich mag sowas. Schon beeindruckend die beiden Knieabdrücke! Auch Deine Landschaftsphotos gefallen mir sehr und ich muss sagen, landschaftlich gesehen sieht es bei Euch zu hundertprozent genauso aus wie bei uns im Siegerland. Wir haben auch nur Wald um uns herum und es ist sehr hügelig. Ist schon schön, gell? Ich könnte nie in mitten einer Großstadt leben weit weg von der Natur.
    Sehr schöner und interessanter Post, meine Liebe! Einen ruhigen Wochenanfang mit vielleicht ein wenig Sonnenschein wünsche ich Dir!
    LG, Brigitte

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  2. Guten Morgen :-)
    Wie... Du warsch in Schweighuusä?? Des isch jo grad ibber dä Buggel numm!!

    Liebste Grüsse'
    Silvi

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  3. Danke fürs mitnehmen auf diesem schönen Spaziergang.

    Eine schöne Woche wünscht Dir
    Tina

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  4. Super! Das macht so Spaß mit dir zu wandern!
    Ganz liebe Grüße
    Wolke

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  5. Huhu liebe Anette,
    ich liebe so sagenumwobene kleine Örtchen, noch lieber, wenn sie mitten im Wald ganz versteckt lieben. :-) Vielen Dank für's mitnehmen!
    Liebe Grüße, Kathy

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  6. Auch im Schwarzwald vom Winter keine Spur.
    (Insgeheim hoffe ich das es das auch war!)
    Danke für die schöne Aussicht,
    LG Bine

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  7. Liebes Schwanrzwaldmaidle,
    das war ein schöner Spaziergang. Vielen Dank für die tollen Fotos!
    Liebe Grüße
    Tina

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  8. Der Kniestein sieht so aus, als würden alle drei Sagen tatsächlich stimmen. Es gibt schon schöne und einzigartige Flecken auf dieser Welt, man muss manchmal gar nicht so weit reisen. Danke fürs's Zeigen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Start in die Woche, Cora

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  9. Interessanter Spaziergang! Die Kniesteinkapelle kannte ich noch gar nicht (peinlich, peinlich!). Aber gut, dass du hier davon berichtet hast: wieder was gelernt! :-)
    LG Calendula

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  10. Schön, euer Spaziergang. Und Sonne habt ihr ja auch noch erwischt. Deine Bilder machen Lust auf einen kleinen Wochenendausflug. Danke für deine lieben Grüße!
    Einen schönen Abend!

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