[PERSÖNLICH] Meine 12 Wohngeheimnisse

Hallo Ihr Lieben!

Bei Lotta gibt es diesen Monat wieder eine Fragerunde, die sich dieses Mal um das Thema Wohnen dreht.


1. Beschreibe Deinen Wohnort (ländlich, urban, Haus, Wohnung, Loft, Quadratmeter...).
Wir, also mein Freund, der kleine Mann und ich wohnen in einer Stadt, am Rande der Rheinebene und in der Vorbergzone des Schwarzwaldes, mit etwa 6.400 Einwohnern. Direkt neben dem Haus liegt ein Spielplatz, die Grund- und Realschule, sowie der Kindergarten und die historische Innenstadt sind zu Fuß 10 Minuten entfernt. 
Unsere Wohnung hat 76qm² auf drei Zimmer verteilt, zu der auch ein Garten, der Dachboden und zwei Kellerräume gehören, und liegt in einem alten Baugebiet mit vielen Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Blick aus dem Küchenfenster: ein Teil des Gartens und der Spielplatz


2. Was ist Dir bei der Suche nach einem Zuhause besonders wichtig, d.h. nach welchen Kriterien suchst Du Dir Deine Wohnung/ Dein Haus genau aus?
In erster Linie ist die momentane Lebenssituation ausschlaggebend. 
Als wir uns vor acht Jahren auf die Suche nach der eigenen Wohnung machten, war uns wichtig, dass sie bezahlbar ist und die öffentlichen Verkehrsmittel in der Nähe sind. Denn ich war damals noch in der Ausbildung zur Erzieherin, hatte nur ein sehr kleines Gehalt und war auf Bus und Bahn angewiesen. Dennoch wollten wir z.B. nicht auf einen Balkon oder auf eine Badewanne verzichten. Wir hatten solch ein Glück und fanden für uns die perfekte Wohnung zu einem tollen Mietpreis, den wir heute niemals bekommen würden. 
Mittlerweile sind wir zu dritt und uns wird leider bewusst, dass wir nicht ewig in der Wohnung bleiben werden. Außer der kleine Mann bleibt ein Einzelkind. Denn mit Kind ist die Wohnung jetzt schon hin und wieder einfach zu klein. So ist es in der Küche hin und wieder etwas eng oder den Balkon können wir zu dritt so gut wie gar nicht benutzen, da er zu schmal ist. 
So spielen wir mit dem Gedanken uns zu vergrößern. Doch uns ist klar, dass wir eine Wohnung mit dem drum herum, was wir gerade haben und in dieser Lage, nie mehr finden werden. Daher spukt der Gedanke ein Haus zu bauen bzw. zu kaufen immer wieder im Kopf umher.

Flur

3. Welche Wohnkompromisse würdest Du eingehen und welche nicht?
Kompromisse möchte ich eigentlich nicht mehr eingehen. Aber wenn man in eine Wohnung oder in ein Haus umzieht, wird man wohl oder übel welche eingehen müssen. Verzichten möchte ich aber nicht auf Balkon und Garten.

Unser Garten mit Apfel- und Kirschbaum, Insektenhotel, Gemüse und vergessenem Sack mit Unkraut. Ups!

4. Welchen Raum in Deinem Zuhause magst Du am liebsten und warum?
Bis auf das Badezimmer mag ich alle Räume in unserer Wohnung. Doch das Wohnzimmer mag ich zurzeit am liebsten, da es so schön groß ist und wir uns die meiste Zeit darin aufhalten.


5. Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben und wer hat ihn geprägt?
Geprägt hat ihn wohl der Geldbeutel. ;-) Nein, aber auch Zeitschriften und Wohn- und Einrichtungsblogs.
Es ist wohl ein Mix von allem. Helles Holz und in den letzten Jahren kam auch viel weiß dazu. Überwiegend stammen die Möbel von IKEA.


6. Lässt Du Dich gern von Wohntrends verführen oder pflegst Du eher Deinen ganz eigenen Stil?
Ich lasse mich sehr gerne inspirieren. Jedoch ahme ich nicht jeden Stil nach oder verfalle in Kaufrausch, nur weil gerade ein neuer Trend aufkommt. Aber natürlich stehen auch bei mir Zinkhäuser oder ein Ferm Living Korb im Wohnzimmer. Doch da weiß ich, dass diese Sachen noch Jahre später stehen werden, da sie doch recht zeitlos sind.

Seit 3 Wochen steht nun bei uns ein Laufstall im Wohnzimmer, obwohl ich nie solch ein Ungetüm wollte. Aber die Mobilität des kleinen Mannes hat mich eines Besseren gelehrt. 

7. Dekorierst Du Deine Wohnung häufig um oder liebst Du eher die Beständigkeit?
Vor der Geburt des kleinen Mannes habe ich oft die Wohnung umdekoriert und sie auch jahreszeitlich hergerichtet. Doch nun fehlt mir die Zeit dazu, und außer mal die Farben der Kissen verändern oder ein neues Familienbild aufhängen, hat sich hier in den letzten 9 Monaten nicht viel getan.

Blick ins Kinderzimmer

8. Von welchen Möbelstücken oder Wohnaccessoires würdest Du Dich nie wieder trennen?
Puh, schwierig! Wir besitzen nun keine Familienerbstücke oder eine wunderschöne Vitrine, daher kann ich jetzt nicht sagen, wovon ich mich nie trennen könnte.

Deko in der Küche

9. Welche Wohnaccessoires oder Einrichtungsgegenstände hätten bei Dir keine Chance?
Ein Ledersofa, Gartenzwerge oder Wohnaccessoires, die in meinen Augen, zu kitschig sind.

Oben die Küche von 2009-2012. Von Fußboden, Fliesenspiegel, neue Wasser- und Elektroleitungen
 legen, haben wir alles selbst renoviert.

10. Welchen Wohnbereich würdest Du gern umgestalten, wenn Du die Zeit und die Möglichkeiten dazu hättest?
Ich würde gerne das Schlafzimmer umgestalten. Neue Möbel und ein frischer Anstrich wären nicht schlecht. 
Aber auch das Badezimmer könnte eine Renovierung vertragen, aber das ist Sache der Vermieterin. Auch wenn mein Freund vom Fach ist und er innerhalb ein paar Tage ein neues Badezimmer daraus machen könnte.
Jedoch haben wir schon die Küche und das Kinderzimmer renoviert. Ach und im Badezimmer gab es ein neues Waschbecken und ein Radio haben wir auch in die Wand eingebaut. Also den Wert der Wohnung haben wir schon mal gesteigert, da kann sich die Vermieterin nicht beschweren. ;-) 

Links das Wohnzimmer von 2009-2015 und rechts, wie es aktuell aussieht.
Mit 20 Jahren fand ich eine rote Couch und rot-orange Deko total klasse. Ein paar Jahre später fand ich es nur noch schrecklich. 

11. Was fällt Dir zuerst ins Auge, wenn Du eine fremde Wohnung betrittst?
Wie es riecht und aufgeräumt ist. Sorry, aber mit sehr chaotischen Räumen kann ich nichts anfangen. Eine Grundordnung sollte vorhanden sein.


12. Wie sähe Dein Wohntraum aus, wenn Du die finanziellen Möglichkeiten hättest und regional unabhängig wärst?
Wenn ich regional unabhängig wäre, würde ich gerne ein Haus in den Bergen oder am Bodensee haben. Denn dann hat man die Berge vor der Haustüre. 
Und wenn ich das Geld hätte, wäre es wohl ein Haus mit viel Platz und Natur in der Nähe. 


Was sind Eure Wohngeheimnisse?

Liebe Grüße

Anette

[BLOG] Zurück aus der Blog-Pause

Hallo Ihr Lieben!

Ich melde mich heute aus der Blog-Pause zurück, die ich spontan eingelegt hatte. Denn die letzten vier Wochen waren ganz schön turbulent und auch anstrengend.



Der kleine Mann bekam seine ersten zwei Zähne, die wir mit viel Kuscheln überstanden haben. Nun stecken wir mitten im Wachstumsschub, der uns schlaflose Nächte und anstrengende Tage beschert. 
Mein Papa wurde 50 Jahre und einiges musste organisiert und vorbereitet werden. Die Feier mit der Familie, all seinen Freunden und der kleinen Überraschung an ihn, war sehr schön.



Aber ich muss auch ehrlich gestehen, dass mir die Zeit ohne den Blog, sehr gut getan hatte. Tagelang blieb der Laptop aus, ich besuchte keine anderen Blogs und kommentierte nirgends. Auch die Facebookseite blieb still und wenn ich Lust und Zeit hatte, gab es ein Bild auf Instagram
Ich machte mir Gedanken über den Blog. In welche Richtung schlage ich ein, mache ich weiter oder höre ich auf? Ob er noch das ist, was ich möchte? Und was kann ich ändern?



Doch ich kann Euch beruhigen.
Auf ein, zwei Fragen habe ich eine Antwort und bei manchen bin ich immer noch am überlegen und Ideen finden. Aber eins steht fest. Ich werde weiter machen, denn so ganz ohne den Blog kann ich es mir nicht vorstellen. Während ich sehr viele Beiträge vorbereitet habe und auch jetzt beim Tippen, merke ich doch, wie es mir Spaß macht. Aber es kann sein, dass ich hin und wieder von der Bildschirmfläche verschwinde. 
Denn die Familie steht an erster Stelle und die gemeinsame Zeit möchte ich genießen und nutzen. 

Liebe Grüße

Anette

[MONATSRÜCKBLICK] Mein Juli in Instagram-Fotos

Hallo Ihr Lieben!

Nun ist schon August und die Sommerferien haben auch in Baden-Württemberg begonnen. Letztes Jahr um diese Zeit rückte der Abschied von den Arbeitskolleginnen und den Hortkindern immer näher. Und nun ist schon ein Schuljahr ohne mich vergangen. Die Zeit rennt.....


... Happy-Weekend-Flowers
... wir fieberten dem Deutschlandspiel entgegen.
... Sonntagsspaziergang mit Ausblick auf die Achterbahn.
... zwischen Lauch, Sellerie und Kohlrabi gefällt es Hase Jonathan (der Hase gehört dem Nachbarsmädchen) sehr gut. 
... die kleine Wasserratte hatte mit Papa so viel Spaß im Wasser.
... war mal wieder ein Opfer der Werbung. Aber die Limo schmeckte eisgekühlt total lecker.
... sehr viel Familienzeit bei einer Wanderung genießen.
... Dank Hochschwarzwald kamen über 100 Likes auf meine Facebookseite. Schade nur, dass ich den Bericht über meinen Blog nirgends entdeckte habe.


... der Sommer machte eine Pause und die Wolldecken durften bleiben.
... unter dem Sonnenschirm ließ es sich gut aushalten.
... die Abendsonne im Garten genossen und dabei erste Krabbelversuche gestartet, da robben im Gras doch etwas anstrengend ist.
... zurück in der Heimat und gleich die dunkle Seite des Urlaubs entdeckt: Wäscheberge! Mit dem kleinen Mann haben wir die bayerische Verwandtschaft besucht.
... im Sommer bekomme ich jedes Mal Lust mit Zitronen zu backen.
... #prayformunich
... nach den dunklen Wolken kam die Sonne.
... Shoppingtour mit dem kleinen Mann.
... Planschbeckenzeit!


Bis auf die Geschehnisse in München war es für uns ein toller Juli mit sehr viel Familienzeit, Sonnenschein und guter Laune. Ich bin auf den August gespannt!

Liebe Grüße

Anette

[DEKO] Friday Flowerday #7/16

Hallo Ihr Lieben!

Wenn ich mir die roten Rosen anschaue, muss ich automatisch an Hildegard Knef denken. 
"... Für mich, soll´s rote Rosen regnen, 
mir sollten sämtliche Wunder begegnen.
 Die Welt sollte sich umgestalten, 
und ihre Sorgen für sich behalten. ..."


So, habt Ihr nun einen Ohrwurm? :-)
Und wer jetzt denkt, ich habe die Rosen von meinem Freund bekommen, den muss ich leider enttäuschen.
Er hat sie mir zwar mitgebracht, aber die Blümchen sind von einer Freundin, als kleines Dankeschön, dass ich ihr meinen Freund am Abend ausgeborgt habe. Zum Umziehen helfen, natürlich! ;-)


Diesen Strauß verlinke ich nun schnell beHolunderbluetchen.

Und wünsche Euch ein tolles Wochenende.

Liebe Grüße

Anette

[PERSÖNLICH] Bücher und ich - 25 Fakten

Hallo Ihr Lieben!

Bei Jutta, Andrea und Lotta habe ich interessante Beiträge zum Thema "Bücher" gelesen. Die drei Bloggerinnen schrieben über ihr Verhältnis zum Buch, und da ich es sehr spannend fand, kommen hier meine 25 persönlichen Fakten.


1. In der 1.Klasse habe ich das Lesen gehasst und war eine miese Erstleserin. Erst meine Oma konnte es mir durch das viele üben schmackhaft machen. Und siehe da, in der 2.Klasse war ich mit dem Buch "Lackschuhtussi" die Klassenbeste beim Lesewettbewerb.

2. Über den Titel muss ich heute noch lachen. Aber es war mein erster Krimi und viele folgten.

3. Im Grundschulalter meldete ich mich für die städtische Bücherei an und ich leihe dort immer noch Bücher aus. Mich würde es mal interessieren, wie viele Bücher ich seit Beginn schon ausgeliehen habe.  

4. Heute wie früher lese ich sehr gerne ganze Reihen eines Autors. 

5. Und haltet mich für verrückt. Aber zum Beispiel bei Harry Potter habe ich immer erst alle Bände gelesen, um dann den neuesten Band lesen zu können. Und manchmal mache ich das heute noch so. Oder ich leihe mir so die Bücher aus, dass ich in naher Zeit das nächste Buch aus einer Reihe lesen kann.


6. Bücher kommen bei mir nicht in den Müll. Entweder verkaufe ich sie oder schenke sie der Bücherei.

7. Da ich aber sehr wenig Bücher kaufe, sondern meist alle ausleihe, kommt Punkt 6 selten vor.

8. Sehr oft schaue ich mir erst das Cover an und lese dann den Inhalt. Aber der Inhalt muss mir dann schon gefallen, dass ich das Buch ausleihe oder kaufe.

9. Cornelia Funke war als Kind eine meiner liebsten Autorinnen. Nun sind es recht viele geworden, da ich doch querbeet lese. Jojo Moyes, Nele Neuhaus oder Ken Follett sind ein paar davon.

10. Meine Bücher, darunter auch ein paar Fachbücher der Erzieherausbildung, stehen mittlerweile im Schlafzimmer. Einige lagern aber auch auf dem Dachboden, da die Bücher vor der Geburt des kleinen Mannes im Zimmer standen, welches jetzt das Kinderzimmer ist. Die Wanderbücher und -karten von meinem Freund, sowie die Reiseführer stehen im Wohnzimmer.


11. Meine Eltern habe ich nicht oft Bücher lesen sehen und auch heute stehen so gut wie keine Bücher im Regal. Meine Mutter meinte oft, in der Phase, in der ich nur am Lesen war, von wem ich das wohl habe. 

12. Als Grundschulkind habe ich sehr gerne die "5 Freunde" und "TKKG" gelesen. Solch Kinderkrimis fand ich immer total spannend. 

13. Durch die Arbeit als Erzieherin besitze ich sehr viele Kinderbücher. Klassische Bilderbücher, aber auch dicke Vorlesebücher stehen nun im Kinderzimmer. Und irgendwann kann ich sie meinem Sohn vorlesen.

14. Einige Kinderbücher aus meiner Kindheit besitze ich noch. Sie liegen entweder auf dem Dachboden oder im Kinderzimmer.   

15. Jahrelang hatte ich Briefkontakt mit einer Kinderbuchautorin, die ihre Bücher schrieb, malte und selbst verlegte. Ihre Bücher mit persönlicher Widmung hüte ich wie ein Schatz.


16. Zwei Bücher auf einmal lesen kann ich nicht. Ich muss immer erst eins beenden.

17. Mein Leseplatz ist meist die Couch oder die Badewanne. Während der Ausbildungszeit habe ich sehr viel im Zug und im Bus gelesen. 

18. Meine Bücher sehen aus, als ob ich sie nicht gelesen hätte. Keine Eselsohren oder Eintragungen. Sogar in den Fachbüchern fiel mir es richtig schwer, etwas zu markieren oder am Rand zu notieren. 

19. Ich verleihe meine Bücher nur sehr ungern, da ich sie gerne im tadellosen Zustand zurückhaben möchte. Ich mag einfach keine Knicke in den Büchern.

20. Ich vergesse schnell Handlungen der Geschichte, wenn ich mit einem Buch fertig bin. Oder ich leihe mir ein Buch aus und während dem Lesen bemerke ich, dass ich es schon einmal gelesen hatte.


21. So ist es auch mit Autoren und dem Titel des Buches. Dies kann ich mir auch schlecht merken. Daher habe ich mir auf dem Blog die Leseecke angelegt. Damit ich nichts vergesse. ;-)

22. In der Grundschule las die Klassenlehrerin meist "Oma! schreit der Frieder" oder Bücher von Astrid Lindgren vor. Daher stammt wohl auch meine Liebe zur Autorin und deren Bücher. Einige stehen auch bei mir im Regal.

23. Mit einem Ebook-Reader kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Ich brauch ein Buch in der Hand und Papier zum umblättern.

24. Auch wenn mir ein Buch nicht so gut gefällt, lese ich es fertig. In der Hoffnung, dass es besser wird.

25. Momentan lese ich "Kinder der Freiheit" von Ken Follett.


Wie ist es bei Euch?
Habt Ihr Lust mitzumachen?

Liebe Grüße

Anette